Allgemeiner Deutscher Fahrrad-Club Ortsgruppe Renningen - Rutesheim - Weil der Stadt

Auf den Spuren der Riesen: ADFC und WIR entdecken Mammutbäume

Touren-Bericht zur gemeinsamen Fahrrad-Exkursion zu den Urzeitriesen unserer Region am 26. September 2026.

Die Tourengruppe vor dem Fuß eines beeindruckenden Mammutbaums. Vom Stamm ist aufgrund der Größe des Baums nur ein kleiner Teil zu sehen.
Die Tourengruppe vor dem Fuß eines beeindruckenden Mammutbaums © Jörg Stenner

Am Sa., 26.September verbanden sich Leidenschaft für das Radfahren mit dem Staunen über die Natur, als unsere ADFC-Ortsgruppe in Zusammenarbeit mit der Wald-Initiative Renningen (WIR) zu einer außergewöhnlichen Fahrradtour aufbrach. Die Ziele der 48 Kilometer langen Strecke bot den Teilnehmenden einen faszinierenden Einblick in die Welt der Mammutbäume – einige der ältesten und imposantesten Bäume unserer Erde.

Auf den Spuren der Giganten

Mammutbäume (Sequoioideae) gehören zu den ältesten und größten Lebewesen unserer Erde. Ob General Sherman in Kalifornien oder die hier in der Nähe wachsenden Exemplare – diese Bäume sind Symbol für Beständigkeit und natürliche Kraft. Für die Wald Initiative Renningen ist die Vermittlung über das Wissen um solche Naturdenkmäler ein wichtiges Anliegen, um das Bewusstsein für den Baum- und Artenschutz sowie das komplexe und schützenswerte Ökosystem Wald insgesamt zu stärken.

Im Mittelpunkt stand bei der Tour die Begegnung mit drei verschiedenen monotypischen Gattungen der Mammutbäume:

  • Riesenmammutbäume (Sequoiadendron giganteum): Bekannt für ihr massives Wachstum und ihre Langlebigkeit.
  • Küstenmammutbäume (Sequoia sempervirens): Die höchsten Bäume der Erde, die mit ihren riesigen Stämmen und hohen Kronen begeistern.
  • Urweltmammutbäume (Metasequoia): Eine lebende Fossilie, die den Teilnehmenden einen direkten Blick in die Urzeit der Pflanzenwelt ermöglichte.

Die Tour

Unter der fachkundigen Führung des ADFC legten die Teilnehmenden die Strecke mit dem Fahrrad zurück. Der ADFC zeigte dabei, wie man Natur und Landschaft nachhaltig und umweltbewusst erkunden kann. Mit etwa 600 Höhenmetern war die Strecke vor allem für die Bio-Biker zwar etwas fordernd, das Tempo war aber moderat und von allen gut zu bewältigen. Die Route führte durch den Leonberger Wald östlich von Warmbronn, dann über die A8 weiter zur Waldkreuzung „Blutbuche“, rechts ab zum Katzenbacher Hof, östlich vor nach Büsnau und weiter zur Mittagseinkehr am Bärenschlössle. Danach weiter zum Schloß Solitude, runter nach Gerlingen, rüber ins Glemstal, durch Leonberg hindurch - vor nach Silberberg und über den Renninger Hardtwald zum Forstbetriebshof, wo diesmal die Verabschiedung stattfand.

Besondere Höhepunkte waren auf der Tour natürlich die ca. 8 Ankünfte bei den verschiedenen Mammutbäumen. Hier staunten die Teilnehmenden insbesondere über die gewaltigen Stämme und die imposante Höhe der 2 Riesenmammutbäume aus der „Wilhelma-Saat“ an der A8.

Fazit

Die Kooperation zwischen unserer ADFC-Ortsgruppe und der Wald-Initiative Renningen zeigt eindrucksvoll, wie nachhaltige Mobilität und Naturbewusstsein Hand in Hand gehen
können. Durch das Radfahren wurde die Region nicht nur emissionsfrei und leise erkundet, sondern auch ein tieferes Verständnis für die wertvollen Bäume und das Wald Ökosystem gefördert. Wer mehr wissen will – einfach bei der nächsten „Waldtour“ mal mitfahren!

Wir bedanken uns bei allen Teilnehmenden für das Interesse und die gute Stimmung und freuen uns auf die nächste gemeinsame Tour!


https://rrw.adfc.de/neuigkeit/auf-den-spuren-der-riesen-adfc-und-wir-entdecken-mammutbaeume

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